Nord-Safari (Wrack-Tour):
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- Sha´ab El
Erg (Hurghada) - Dunraven - Ras Mohammed (Sinai) - Thistlegrom - R. Möller - Abu Nuhas: Ghannis D. - Carnatic - Chrisula K. - Carless Reef / Um Gammar - El Fanadir (Hurhgada) |
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Die Nordsafari startet und endet in Hurghada.
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Früh am morgen werden die Anker gelichtet und dann geht es los, Richtung Halbinsel Sinai. Den ersten Stop legen wir bei „Shab el Erg“ ein. Das korallenbewachsene Riff ist bekannt für die Delphingruppen die dort auf ihrer täglichen Route oft gesehen werden. Da es hier nicht sehr tief ist eignet sich dieses Riff besonders gut für einen Check-Tauchgang. Danach geht es weiter. Bei guten Wetterbedingungen setzen wir sofort über die Strasse von Gubal nach Sha´ab Mahmoud wo wir die Dunraven betauchen können. |
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Die „Dunraven“ ist ein Dampfsegler der im Jahre 1876 auf dem Weg von Bombay nach Newcastle beim Transport von Gewürzen und Hölzern mit dem Riff kollidierte und sank. Sie liegt mit dem Kiel nach oben. Das Heck in 28 m Tiefe, der Bug auf 18 m. Das Innere des Wracks ist durch große Räume geprägt. Besonders am Nachmittag, wird es von der Sonne ideal angestrahlt und bietet somit ein wunderschönes Fotoobjekt. Am nächsten Tag besteht die Möglichkeit eines der bekanntesten Riffe der Welt zu betauchen. „Ras Mohammed“ das mittlerweile zum Nationalpark erklärt wurde verspricht wunderschöne Tauchgänge. „Jolanda- und Sharkreef“ bestehen aus zwei riesigen freistehenden Riffen, die aus der gewaltigen Riffwand bis zur Wasseroberfläche ragen. Zwischen diesen beiden Riffen ist eine Art Plateau mit einer durchschnittlichen Tiefe von 8 – 10m. Die Riffstruktur ist ungewöhnlich und die Unterwasserfauna ist vielseitig. Ein Early-Morning Tauchgang an dieser Steilwand vermittelt, alleine durch das diffuse Licht eine ganz besondere Stimmung. Grosse Fischschwärme, Muränen, Napoleons Schildkröten und sogar Mantas und Haie sind hier keine Seltenheit. Eines wird man aber bestimmt sehen. Die Überreste des Frachters Jolanda: Toiletten! Bevor man sich allerdings zu Fotoaufnahmen auf einer solchen niederlässt sollte man kurz überprüfen, ob nicht eine Muräne ihren Mittagsschlaf darin hält. Danach geht es in Richtung Sha´ab Ali wo man den Tag mit einem flachen Tauchgang am Wrack Sarah H. ausklingen lassen kann. Da sie in ziemlich flachem Wasser liegt bietet sie hervorragende Fotogelegenheiten. Am nächsten Morgen steht das wohl berühmteste Wrack vom Roten Meer auf dem Programm. Die THISTLEGORM. Sie hatte gerade eine beschwerliche Afrikaumrundung hinter sich und militärische Geräte für die britischen Truppen in Nordafrika geladen, als sie am 06.10.1941 von einem deutschen Langstreckenbomber angegriffen und versenkt wurde. Die Thistlegorm ist 126 m lang und 17,5 m breit und ihre Ladekapazität betrug 4898 Tonnen. Sie liegt aufrecht in max. 30 m Tiefe. Das Wrackinnere ist sehr einfach zu betauchen und die Ladung, Motorräder, LKWs, und Panzer sind noch sehr gut erhalten. Etwas abseits, aber gut erreichbar liegt auch eine Lok und Eisenbahnwaggons. Man sollte hier auf die Dekozeit achten, die man in dieser Tiefe schnell erreicht hat und bei all den interessanten Sehenswürdigkeiten schnell vergessen kann. Für Anfänger ist dieser Tauchplatz nicht geeignet da zeitweise sehr starke Strömungen auftreten können. |

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Nach diesem High-Light geht es nach Gubal Island wo in einer geschützten Bucht ein relaxter Nachttauchgang stattfindet. Sollte der Wettergott es gut meinen ist es möglich am nächsten Tag das Wrack R.Möller oder die Ulysses am Außenriff von Gubal Island zu betauchen. Wer möchte kann auch einen schönen Drift-Tauchgang am etwas geschützteren Seitenriff machen. Am Nachmittag geht es dann weiter nach Sha´ab Um Usk, wo ein Riff mit schönem Korallenbewuchs und großem Kleinfischangebot auf uns wartet. Früh morgens setzen wir dann über zu dem bekannten Riff „Abu Nuhas“. Hier heißt es noch mal „Wracks pur“. Da dieses Riff in eine wichtige Wasserstrasse hineinragt ist es kaum verwunderlich, das hier im Laufe der Zeit insgesamt 4 Schiffe gesunken. Das wohl bekannteste ist die Ghiannes D., die am 19.4.1983 mit dem Riff kollidierte und binnen Minuten sank. Das 99 m lange griechische Schiff liegt in einer max. Tiefe von 27 m und ist über und über mit Korallen bewachsen. Das Schiff ist in der Mitte auseinandergebrochen, wobei der Bugabschnitt ziemlich zerstört ist. Doch das Achtertel mit Brücke, Schornstein und Hebekränen ist noch sehr gut erhalten. Die Innenräume und der Maschinenraum sind gut zu betauchen. Da das Wrack etwas auf der Seite liegt ist die Schräge im Inneren manchmal etwas irritierend. Das Strömungsaufkommen ist hier eher seltener. Trotzdem sollten Anfänger sich eher mit der Außenansicht begnügen. |
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Die Innenräume sind noch gut erhalten und zum fotografieren hervorragend geeignet.Das zweite Wrack ist die Carnatic. Dieser elegant ausgestattete Postdampfer war 90 m lang. Nur wenige Stunden nach dem Auslaufen von Suez auf dem Weg nach Bombay, lief er auf das Riff. Da die Carnatic schon im Jahre 1869 sank sind ihre hölzernen Decks schon sehr verrottet und nur noch der Stahlrahmen, das Skelett des Decks und der Maschinenraum übergeblieben. Trotzdem kann man hier wunderbare fotografische Effekte erzielen. |
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Das dritte Wrack ist die Chrisula K. Dieser griechische Frachter war 106 m lang und auf der Fahrt von Italien nach Dschidda, als sie am 30. Oktober 1981 mit dem Riff kollidierte und sank. Sie ist nicht komplett gesunken. Ein kleines Stück ragt immer noch am Riff heraus. Der Heckteil der Chrisula K. ist relativ unbeschädigt und so von innen gut zu betauchen. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten, da man sich in den verschienen Gängen leicht vertauchen kann.Danach geht es wieder langsam Richtung Hurghada. Übernachtet wird in Sha´ab El Erg. Am letzten Tag machen wir es von den Wetterbedingungen abhängig welches Riff wir anfahren. Auf jeden Fall genießen wir die letzten zwei Tauchgänge bevor wir am Mittag wieder in den Hafen von Hurghada einlaufen, wo wir die Safari gemütlich ausklingen lassen (vielleicht bei einem „Kamelsteak mit Schokoladensoße und einer Shisha am Lagerfeuer!) Dann ist leider auch diese Safari wieder zu Ende… …aber „nach“ einer Safari ist ja auch immer wieder „vor“ einer Safari! „Marsa Lama“… …bis zur nächsten Safari! Da es sich bei den meisten Tauchgängen um Wracks handelt, wo auch die Innenräume betaucht werden, sollten die Taucher eine Taucherfahrung von mindestens 50 Tauchgängen haben. Routen-Änderungen bleiben den Wünschen der Gäste und dem Wettergott vorbehalten. Für weitere Informationen stehen wir Euch gerne zur Verfügung Euer Art-of-Active Team |