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- Gota Abu Ramada (Hurghada) - Panorama Reef / Abu Kafan - Middle Reef (Safaga) - Brother Island - Deadalus Reef - Rocky Island - Zabargad Island - Riffe von St. John´s - Cave Reef - Riffe um Hamata - Samadai (Dolphin House) - Elphinstone |
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Diese zweiwöchige Tour startet von Hurghada aus.
Den ersten Tauchgang machen wir auch gleich an einem der vor Hurghada
gelegenen Tauchplätze. Danach geht es weiter nach Safaga wo bekannte
Riffe wie „Abu Kafan“ oder „Panorama Reef“ uns erwarten. Da die
Überfahrt zu den „Brothers“ ca. 5 Stunden dauert, starten wir bereits in
der Nacht. Noch bevor die Sonne aufgeht erreichen wir die beiden Inseln
die ca.140 km von der Küsten entfernt, mitten im Roten Meer liegen. Die
Brother Island´s gehören zu den Top-10-Tauchplätzen der Welt. Die
„beiden Brüder“ ragen extrem steil aus der Tiefe hervor. Wir entscheiden
uns zuerst den „kleinen“ Bruder anzufahren. Er liegt ca. 1 Seemeile
südlich vom „großen“ Bruder entfernt. |
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Der Kleine Bruder ist rundlich und hat einen Durchmesser von ca. 50 m . Das Nordplateau eignet sich hervorragend zur Beobachtung von Haien die hier regelmäßig vorbeiziehen. Dann lässt man am besten die Strömung entscheiden welche Seite man betaucht um zum Ankerplatz am Südplateau zu kommen.
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So wird der Tauchgang zum Genuss anstatt die Kraft in einem sinnlosen Kampf gegen die Strömung zu vergeuden. Beide Seiten sind mit einer reichhaltigen Meeresfauna- und -flora bestückt, wobei die etwas geschütztere Ostseite mehr Weichkorallen und die Westseite wegen der Brandung mehr Hartkorallen aufweist. Im etwas tieferen Bereich erwartet einem auch ein prächtiger Gorgoniengarten. Neben Hammerhaien, Weißspitzen- Grauen- und Schwarzspitzen-Riffhaien, Silberspitzen- und Hochseeweißspitzenhaien sind auch Mantas keine Seltenheit. Aber neben all dem Großfisch gibt es auch eine Vielfalt an Kleinfisch die sich nahe um das Riff herum tummeln. Selbst beim Sicherheitsstop unter dem Boot wird es nicht langweilig, da heimische Seidenhaie hier oft ihre Runden ziehen und Tauchern gegenüber weniger scheu sind. Am nächsten Tag seht dann der nächste Bruder auf dem Plan.
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Der Große Bruder ist 400 m lang und 90 m breit. Hier steht ein Leuchtturm, der im Jahre 1883 erbaut wurde. Heute wird er von Militär bewohnt. Unser erster Tauchgang führt uns auch hier gleich an die Nordspitze zu dem Wrack der „Numidia“. Dieser Frachtdampfer war 150 m lang und erstreckt sich von der Oberfläche senkrecht in die Tiefe bis auf ca. 80 m. |
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Das Schiff ist vor fast 100 Jahren gesunken und weist somit einen reichhaltigen Korallenbewuchs auf. Mit etwas Glück ist die Strömung nicht allzu stark. So kann man das Wrack ein paar m von Westen her antauchen und dabei den faszinierenden Anblick genießen, den das gesunkene Schiff im diffusen Morgenlicht bietet. Am Wrack angekommen, suchen wir einen Platz um in aller Ruhe die Haie zu beobachten, die draußen im Blauwasser ihre Runden drehen. Ein wunderschöner Anblick. Danach geht es langsam Richtung Boot, entlang der Riffwand die mit farbenprächtigen Hart- und Weichkorallen nur so übersät ist. Aber der große Bruder hat noch mehr zu bieten. Steilwände, die im oberen Bereich mit unzähligen Hartkorallen und weiter unten mit riesigen Gorgonien bewachsen sind. Die Vielfalt an Fischen ist enorm. Zackenbarsche, große Gruppen von Schnappern, Meerbrassen und Barben sowie kleine Gruppen von Stachelmakrelen um nur einige zu nennen. Auch lohnt es sich, ab und zu einen Blick ins offene Meer zu werfen, denn man wird mit Haien, Barrakudas und mit etwas Glück sogar mit einem Mondfisch belohnt. Das nicht ganz so steil abfallende Südplateau ist nicht so sehr der Brandung ausgesetzt und weist somit eine große Vielfalt an Weichkorallen auf. Hier stehen die gute Chancen gut einem Fuchshai zu begegnen. Ein weiteres Highlight ist das 82 m lange Dampfschiff „AIDA“, das 1957 gesunken ist. Es liegt in einer Tiefe von 30 – 65 m und ist ein idealer Ort um der Unterwasserfotografie zu frönen. Da das Wrack sehr tief liegt eignet es sich nur für sehr erfahrene Taucher! Da bei den Brother Islands aus Sicherheitsgründen keine Nachttauchgänge gestattet sind kann man in den späten Nachmittagsstunden die Gelegenheit nutzen, der Insel und ihren Bewohnern einen Besuch abzustatten. Gegen ein kleines „Bagschisch“ kann man die Aussicht vom Leuchtturm genießen, sich etwas die Füße vertreten und bei einem Tee ein „Schwätzchen“ mit den Inselbewohnern halten.
Spät am Abend geht es dann weiter Richtung Deadalus Reef. Die Fahrt
dauert fast die ganze Nacht, wird aber selbst bei rauer See den Schlaf
nicht stören, da wir Richtung Süden mit den Wellen fahren. Für das
Daedalus Reef sind gleich 2 Tage eingeplant. Zum einen, weil es sich
bei diesem Riff um ein weitläufiges Tauchgebiet handelt das die
unterschiedlichsten Wünsche und Ansprüche abdecken kann. Und zum
anderen, weil man hier nicht viele Boote antrifft, da es nicht auf den
üblichen Safari-Routen liegt und auch weit (ca. 4 Stunden) vom Festland
entfernt ist. Aus diesem Grund sind die Tauchplätze am Daedalus-Reef
heute noch nahezu jungfräulich, was den besonderen Reiz dieses
Tauchzieles ausmacht. Um die riesige Platte, die bis nahe unter die
Wasseroberfläche reicht fällt das Riff recht steil ab. |
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Die Fahrt mit dem Zodiak zur Nordspitze dauert zwar etwas länger (ca. 10 min), dafür wird man mit einem fantastischen Tauchgang entschädigt. Das Riff fällt hier extrem steil ab, was den Nervenkitzel im diffusen Morgenlicht etwas erhöht. Nicht selten kommen Hammerhai-Schulen bis nahe ans Riff um neugierig die Blubber-Fische zu beäugen. Ansonsten besticht das Daedalus-Reef mit einer Vielfalt an prächtigen Korallenkolonien in den spektakulärsten Farben. |
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Auch hier starten wir wieder spät abends um, am nächsten Morgen ein
weiteres Highlight-Riff zu erreichen. In den frühen Morgenstunden
erreichen wir die große Insel Zarbargad. Etwa 1 Seemeile südlich
davon liegt die kleine Insel Rocky Island. Sie ist unser erster
Anlaufpunkt. Wie auch die Brother Islands und Deadalus Reef liegen auch
diese beiden Riffe weit draußen auf offener See. Rocky Island ragt steil
aus dem Meer. Am „Amphie-Theater“ kann man im etwas tieferen Bereich die
Großfische beobachten. Der Flachbereich begeistert mit seiner riesigen
Vielfalt an Hart- und Weichkorallen sowie den zahlreichen Überhängen und
kleinen Höhlen.
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Hier findet man noch eine fast unberührte Unterwasserwelt. Die mit bunten Weich- und riesigen Fächerkorallen bewachsenen Steilhänge laden zu traumhaften Tauchgängen ein. Die Fisch-population ist überwältigend. Grosse Schulen von Stachel-makrelen kommen vom offenen Meer herein. Lippfischschulen und Zackenbarsche drängen sich förm-lich im Wasser. |
Napoleon-Lippfische und Schildkröten sind hier typisch. Auch Großfische sind hier keine Seltenheit. Viele Riffhaie patrouillieren regelmäßig ihr Revier. An den steilen Riffwänden trifft man auch öfters auf Hammerhaischulen. Und in den zerklüfteten Teilen der Riffe sieht man mit ein bisschen Glück auch Baby-Haie. Die einzelnen Tauchplätze liegen innerhalb der Riffgruppe max. 30 Minuten voneinander entfernt. Schön, dass wir ausreichend Zeit haben, um an diesen traumhaften Riffen mehrere Tauchtage genießen zu können, ehe wir langsam Richtung Norden aufbrechen. Auf dem Weg nach Hamata erwartet uns ein Riff mit einer sagenhaften Höhlenlandschaft. Durch das Spiel mit Licht und Schatten lassen sich hier wunderbare fotografische Effekte erzielen. In den frühen Morgenstunden geht es dann zu den Riffen rund um Hamata. Hier erwartet uns eine Vielfalt an Tauchmöglichkeiten. Steilwände, korallen- und fischreiche Türmchen auf Sandgrund, Höhlen und Canyons mit Babyhaihöhlen.... und last but not least der Schlepper von Abu Galawah wo sich ein Wrack-Nacht-Tauchgang lohnt. Dieses Wrack ist wunderschön, da es über und über mit Korallen bewachsen ist und aussieht als sei es mittlerweile mit dem Riff verwachsen. Danach geht weiter Richtung Norden nach Sha´ab Samadai, wo man mit ein bisschen Glück mit Delphinen schnorcheln kann. Am letzten Tag der Safari betauchen wir das legendäre Elphinstone-Reef. An diesem bekannten Tauchplatz trifft man neben Hammer- und Riffhaien auch öfter den Hochsee-Weißspitzenhai an. Ein ganz besonderes Erlebnis. Die Seitenwände fallen steil ins Meer ab. Sie sind mit einer Vielfalt an Korallen bewachsen und von den unterschiedlichsten Fischarten bevölkert sind. Auch Mantas schauen hier regelmäßig vorbei. Danach geht es dann in den Hafen von Ras Ghalib, wo wir die Safari gemütlich ausklingen lassen! Dann ist auch leider diese Safari wieder zu Ende… …aber „nach“ einer Safari ist ja auch immer wieder „vor“ einer Safari!
„Marsa Lama“ … bis zur nächsten Safari! Da es sich bei vielen Riffen um Steilwände handelt sollten die Taucher eine Taucherfahrung von mindestens 50 Tauchgängen haben. Routen-Änderungen bleiben den Wünschen der Gäste und dem Wettergott vorbehalten. Für weitere Informationen stehen wir Euch gerne zur Verfügung. Euer Art-of-Active Team |