Hai-Light Safari auf der VITA 1 vom 29.09.-
Nach
langer Abstinenz des SCS vom Roten Meer waren wir im Herbst 2005 mal wieder
präsent.
Wir,
das waren:
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- Roland |
- Kerstin und Frank |
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- Stefan K. |
- Stefan E. |
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- Beide von Hain´s |
- Gerd (Obi
Wan) |
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- Marko F. |
- Heike |
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- Kim |
- Stoffel |
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- Peter (Gärtner) + Christine |
- Erika |
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- Annette (pot.
Mitglied?) |
- Thorsten mit „h“ |
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- Sven |
- Petra (Chef) |
Das
Motto: Hai-Light-Safari (man könnte das jetzt frei übersetzen
mit hohe Lichter, hatten wir ja auch des Nächtens beim Sternegucken, aber
eigentlich ist damit gemeint, dass wir Haie sehen wollten. Haben ja einige von
uns ja auch die meisten… aber andere???
J
Es ging
recht früh in Frankfurt los, so dass wir gegen
Im
Vorfeld unserer Reise gab es gewisse Irritationen über den weiteren Verlauf
unserer Reise, die dann bei Ankunft im Hyperraum verschwanden.
Also,
erst mal Pangalaktische Donnergurgler im Duty-Free kaufen, und ab in den Bus nach Süden. Na ja, bis
es wirklich losging konnte noch die eine oder andere Zigarettenpause eingelegt
werden. Der Rasende Falke hatte halt die Getränke noch nicht ganz runtergekühlt
und seine Koordinaten für den Sprung durch die Sandmauer waren auch noch nicht
klar. Dann endlich kam Han Solo...ne, Mohamed und der flotte Flug ging los. Das
Gepäck war absolut sicher, nach Art der Einheimischen, verstaut. Nachdem wir
einige Rennen gegen Taxis, Elkawes und feindliche
Busse gewonnen hatten, kamen wir, unterbrochen von einem Pitstop
zum Teetanken und Limettenkaufen, an unserem Ziel an: das Tauchschiff VITA 1.
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An
diesem Nachmittag hatten wir genügend Zeit, uns mit den Gegebenheiten unserer
schwimmenden Unterkunft vertraut zu machen, denn der Hafenmeister war schon müde
und kam erst am nächsten Morgen.
Dafür
gab es ein leckeres Abendessen. Um es vorwegzunehmen: der Koch war absolut
genial. Während der gesamten Tour konnte sich keiner über das Essen beschweren.
Es war alles dabei! Der absolute Favorit zum Frühstück war der allseits
beliebte Kamelschinken!
So,
Schluss jetzt mit Vorgeplänkel.
Am
nächsten Morgen ging es los. Captain Kirk...äh ich
glaub es war Ahmed, setzte alle Dieselmotoren und ab ging die Vita:
Erstes
Ziel: Abu Dabab: kleiner Auftakt mit Barrakudas und Najawrack.
Dann:
Oh Ah Elphinestone: Ich war im Süden, ein paar waren
im Norden, wollten Haie sehen...war nix. Wir sind im Süden durch einen
wunderschönen Torbogen ( auf amisch
Arc) getaucht, unter dem ein Sargofarg
vom Tut-Emch liegt.
Dann
noch mal Zwischenstopp am Abu Dabab zum
Nachtauchgang: schöner großer Stachelrochen war das Highlight. Dann Pennen und
Weiterfahren zum Daedalus / Shark-Point:
Viel Point, wenig Shark. Dafür aber ein paar
Barrakudas und ne echt nette Steilwand.
Wir
wechselten dann zu Daedalus-Ost: sehr schöne
Schildkröte und Sven hatte das Glück eine Boje inklusive Reel
zu finden.
Wir
haben dann noch 2 weitere Tauchgänge an diesem Tag gemacht, spektakulär war
aber nix mehr.
Dann
aber, am nächsten Morgen: Earlymorningdive um vielzufrüh: Hammerhaie zum anfassen. Scheiße waren die
nahe!!!
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Jo,
und dann ging es weiter zu den Brothers. Es kann sein, dass unterwegs noch div.
Frauen Geburtstag hatten (mir fällt das gerade so ein, und bevor ich es
vergesse erwähne ich es einfach mal: Erika, 25, leckerer 40 Eier Kuchen;
Christine, 45, Schokoladenkuchen, musste sich der Koch aus Resten der anderen
Boote zusammensuchen. |
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Der
Star unserer Fahrt war jedoch Lemy-der-Bücherwurm-Roland: |
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aus
dem Stand und ohne Ansage schlägt er unseren ausdefinierten Gärtner bei der
Durchführung männlicher Selbstbeweihräucherungsrituale: er kann einfach mehr Klimmzüge
machen. |
Aus
dem Ganzen wurde dann ein richtiger Wettbewerb. |
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Roland
bekam einen Manager, eine Ernährungsberaterin und einen persönlichen
Trainingsberater. Es wurde diskutiert, wie Roland noch besser werden konnte (Gewichtserleichterung
durch Beinamputation?). Auf jeden Fall war klar: wenn Roland den finalen
Wettbewerb am letzten Tag gewinnt, geht er mit Christine von Bord!
Und
weil davon der Gärtner so frustriert war, ist er mit seinem wertvollen Leben ab
dann etwas leichsinniger umgegangen. Er hat sich sogar den Haien angeboten.
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Denn eines schönen Tages hatten wir nach dem Mittag-essen
2 schöne Weißspitzenhochseehaie (Longis) direkt
neben dem Boot. |
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O-Ton
Gärtner: die muss ich fotografieren. Sprachs und
schon war er schnorchelnderweise im Wasser. Unser
Guide Petra hat das gar nicht mitbekommen und als sie ins Wasser schaute meinte
sie nur: „Schaut euch doch mal den Idioten vom Nachbarboot an, der ist wohl
lebensmüde!“ Wir: „Ähm, Petra, das ist unser Gärtner“.
Petra: „PETER, BIST DU VERÜCKT; KOMM DA RAUS!!!“
Jetzt
nur noch eine Abfolge der UW-Ereignisse:
Little
Brother: Gr. Riffhaie: wer hat sie nicht gesehen?!?!?!
Little
ist uns zu klein, daher Weiterfahrt zu BIG.
Am Big
Brother warteten 2 Wracks und ein Leuchtturm auf uns. Der erste Tauchgang ging
zur Numidia. Ein schönes, schräg am Riff liegendes
Wrack. Nachdem wir das Wrack betaucht hatten, ließ sich beim Aufstieg noch ein
großer Hai (Longi) sehen. Nur Obi
Wan hat wieder weggeguckt. Zum Austauchen sind wir
dann an der Riffkante entlang: Barakudas bis zum
Abwinken: Einzelkämpfer, Schulen und in Putzstationen. Aber nicht nur das.
Unterwegs hörten wir ein komisches knackendes oder kauendes Geräusch.
Wir
schauen in dessen Richtung und in diesem Moment schießt ein jagender Thunfisch
auf uns zu, sieht uns, macht kehrt und verschwindet im Blauen. Adrenalin
steigt. Unterwegs noch ein Nappi und ein
wunderschöner großer Schwarm.
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Auch ein
sehr schönes Teil, liegt ähnlich schräg am Riff wie die Numidia
und lässt sich besser Betauchen. Allerdings liegt die Schraube recht tief. Man
darf sich allerdings nicht zu lange im Inneren des Wracks aufhalten, da es mit
einem Fluch beladen ist: bleibst zu lange vom Tageslicht getrennt, verwandelst
du dich in einen tauchenden Vampir! Roland hat so einen gesehen und kann ein
schauriges Lied davon singen. Fast hätte dieser noch eine schöne Schildkröte
angeknabbert.
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Es folgte
ein Landgang auf den großen Bruder. Wir bestiegen den Leuchtturm und deckten
uns danach mit T-Shirts ein, die es nur auf dieser Insel gibt. Die
Kaufentscheidung wurde einem mit einem Glas Tee und einer guten Shisha erleichtert. |
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Es
folgte Tauchgang 3 diesen Tages und mein Letzter des
Urlaubs. Wir erforschten das Wrack noch mal etwas gründlicher. Auf dem Weg
zurück zum Boot kam noch ein unbedeutender Manta vorbei, kaum der Rede wert. Er
hatte es sehr eilig und ist nur so ne viertel Stunde bei uns geblieben.
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Tja,
und dann war zumindest für mich das Tauchen vorbei. In dieser Nacht ging es
zurück nach Hurghada. Es wurde noch ein Zwischenstop an einem vorgelagerten
Riff eingelegt, aber es störte mich wenig,
dass ich nicht mehr ins Wasser konnte.
In Hurghada angekommen hatten wir noch ausgiebig Zeit, uns
Downtown anzusehen. Was soll ich sagen: als ich das letzte Mal hier war, gab es
noch nicht so viele Läden. Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt, Gärtner
ließ sich den Kollektor abdrehen und ich habe mir Fig-Jam
(Feigenmarmelade) gekauft.
Dann
zurück zum Boot, frisch machen und los zum Abendessen. Es war was ganz
besonderes angesagt: Kamel essen. Also nur Teile davon, keine ganzen Tiere. Das
Highlight der Speisekarte war Kamelsteak mit Schokoladensoße. Extrem lecker!
Und endlich gab es auch mal Rotwein...
Dann
brach die letzte Nacht für uns auf der Vita an. Mit vollen Mägen hatte jeder
gut geschlafen und am nächsten morgen ging es dann zum Flughafen.
Nachdem
alle Formalitäten erledigt waren, die letzten Souvenirs eingekauft wurden ging
es dann raus auf das Rollfeld: Peters Herz blieb fast stehen: ein Eintracht
Frankfurt Flieger sollte uns zurück nach Frankfurt bringen! Wenn das kein
würdiger Abschluss ist!
Es war
eine schöne Vereinsfahrt mit vielen tollen Erlebnissen. Nicht unwesentlich dazu
beigetragen hat natürlich Petra Mandel, die für uns diese Tour organisiert und
als Tauchguide begleitet hat und sich sicherlich
freuen würde, wenn der eine oder andere SCSler mal
wieder auf die Vita käme.
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