joTauchsafari
vom 19. – 29.05.2008 mit der VITA 2
Daedalus Reef – Rocky- & Zabargad Islands – St. Johns -
Elphinestone
geschrieben von Gerd Biedermann

Unser Schlachtschiff „Vita 2“
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Vorgeschichte:
Nachdem ich dann mit der Chefin von Art-of –Active,
Petra Mandel telefoniert hatte, war die Safari fast perfekt. Man hatte
sofort den Eindruck: „hier bin ich richtig“, hier stimmt alles. So habe
ich erfahren, dass die Crew (nach Möglichkeit) immer die gleiche ist,
also eingespielt und kein wild durcheinander gewürfelter Hühnerhaufen
wie bei manch anderen Safaris. |
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Anne, Gerd und Petra |
Auch die Eignerin von der Vita 2, Ulrike
Zipper von Aphrodite-Diving
Hurghada ist eine Deutsche die seit vielen
Jahren in Ägypten lebt und dementsprechend auch die nötige Erfahrung
hat. Aber am meisten gefiel mir, dass bei der Safari zwei deutsche
Guides an Bord waren, unter anderem die Chefin selber. Da ich kaum
englisch oder gar ägyptisch kann, war es für mich natürlich ideal. Und
sollte etwas schief laufen, was ja immer mal passieren kann, so haben
wir den „Chef“ gleich mit an Bord.
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Die Gruppe
„DiveHörnchen“
(alles Freunde und Vereinskammeraden) war gegründet.
18 Personen sollten es werden. So hatten 3 Leute leider das Pech und mussten die
Kabine alleine nutzen.
Für mich blieb da leider nur die riesige Honeymoon- Suite am Oberdeck.

Divehörnchen
- Truppe
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Das Ziel:
10 Tage Südlicher Marinepark: Daedalus
Reef – Rocky- &
Zabargad Islands – St. Johns -
Elphinestone, mit der Option, dass wir
selber bestimmen können, ob wir an dem einen oder anderen Riff länger
bleiben wollen. Das sind dann eben die Vorteile bei Vollcharter. |
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…am Daedalus-Reef |
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Mein Kabinchen |
Zur Safari:
Nachdem wir in Hurghada gelandet waren,
wurden wir von Ulrike persönlich sehr herzlich in Empfang genommen und
fuhren gemein-sam zum Hafen. Dort sahen wir dann die Vita2 zum ersten
mal Life. Ein wirklich riesiges, top sauberes Schiff wartetet auf uns.
Danach hieß es Kabinen beziehen
(die natürlich vorher eingeteilt wurden und mit Namenschilder versehen
waren) und dann ab zum ersten Briefing, wo es weitere Infos zum Schiff
und zum Safariablauf gab. |
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Zum Schiff: Die Vita 2 ist ein top gepflegtes Schiff auf dem man sich sofort wohl fühlt. Es bietet mehr als ausreichen Platz für 19 Personen. Einziger Nachteil bei einem so großen Schiff, man muss die Leute regelrecht suchen. Während unserer 10 tägigen Safari gab es für einige am Anfang nur einen einzigen Mangel: Zu viel Shisha Rauch an Oberdeck |
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Die riesige Taucherplattform |
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„guckst du…“ |
Zur Crew:
Ich kann hier wieder nur meine Meinung wiedergeben: einfach genial.
Beim tauchen hätten wir eigentlich nie eine Boje schießen müssen, da die
Zodiaks fast immer über/neben uns waren. Der
Kapitän fuhr sein Schiff ans Riff, hat festgemacht, Ende! Ohne
rumzueiern, ohne mit seinen Leute zu
schimpfen. Das habe ich leider auch schon anders erlebt. Ein 3. Guide
(Dankeschön nochmal an Mahmud) stand ständig an der Plattform und
kontrollierte bei jedem der im Wasser oder Zodiak
ging, ob die Flasche geöffnet war. Während des Tauchens stand mindestens
einer Wache und beobachtete die Wasseroberfläche. Was ja auch nicht
immer selbstverständlich ist. Nach dem tauchen wurden alle liebevoll
„aus dem Wasser“ gezogen und noch mit dem Gerät auf dem Rücken gab es
die ersten Getränke. |
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Und der Koch war sowieso der Hammer, in meinen Augen ist er nicht zu
toppen. Oder wer hat schon mal auf einer Safari Rotkohl gegessen, oder
selbst gemachte Spätzle, oder einen selbstgemachten Kaiserschmarren.
Auch alle Beilagen wurden mit sehr viel Liebe „geschnitzt“ und
„dekoriert“. Der Hammer war dann neben der Pute, der von Petra selber
gemachte Kartoffelsalat mit Grillwürstchen, Shrimps, Tintenfisch und
Zaziki. Soviel zum Thema Essen.
Man kann die Crew mit unserer Nationalmannschaft vergleichen: „ein
Sommernachtstraum“ Die Mannschaft versteht sich untereinander Blind, der
Kapitän hatte zu jeder Zeit das Kommando und alle waren „WUNDERBÄR“ auf
einander eingespielt. Alle gemeinsam haben ein tolles Spiel geliefert. |
![]() unser Koch und Petra beim zaubern |
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Mini-Nemo |
Zu den Guides:
Leider gibt es da nicht viel zu sagen: einfach super, super einfach.
Da unsere Gruppe fast nur aus
„erfahrenen Tauchern“ (bei so vielen Sternen brauchten wir abends beim
Nachttauchen keine Lampe mehr anmachen) bestand, lies uns Petra von
Anfang an freie Hand was das Tauchen und die Gruppeneinteilung betraf.
Die Briefings waren immer ausführlich und klar. An der Art und Weise wie
sie vorgetragen wurden, konnte man sofort erkennen dass sie jahrelange
Erfahrung hat. Sie hat es zu jeder Zeit verstanden uns das Leben an Bord so angenehm wie möglich zu machen, so dass wir uns nur auf das wesentliche, nämlich das Tauchen konzentrieren konnten. Der Safari Verlauf wurde abends immer mit uns abgesprochen. Und wir konnten selber entscheiden ob wir noch bleiben wollten oder weiterfahren sollten, das letzte Wort hatte natürlich immer der Kapitän und die Zusammenarbeit Guide und Kapitän klappte immer sehr gut. (was auf meinen letzten Safaris leider nicht der Fall war) |
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So entschieden wir uns dann auch am Daedalus-Riff
noch einen Tag länger zu bleiben, weil wir ein super tolles Wetter
hatten. Wir konnten sogar den Leuchtturm besichtigen und haben natürlich
auf der Insel ein Shisha geraucht.
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…am Daedalus-Reef |
Zum Tauchen selbst:
Zeitlich gab es keine Begrenzungen, Tauchgänge die länger als eine Stunde
dauerten wurden einfach vorher angekündigt.
Beim 3. und 4. Tauchgang machte sich mein 5mm Anzug bemerkbar, wohl doch etwas
zu dünn für diese Jahreszeit.
Am Daedalus Riff hatten wir jede Menge Hammerhaie (auch eine ganze Schule) und
einen Fuchshai, leider hatte ich wie immer eine Kamera dabei und die zog mich
![]() …Unterwasser war ich auch, ohne Worte |
…na,
wer will sich denn da ver“drücken“? |
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Bei Rocky Is.versuchte
ich dann die Methode mit der Plastikflasche, um Hammerhai angeblich
anzulocken. Nach dem 4. mal „knistern“ (ich war gerade mal 3 Minuten im
Wasser) in ca. 15 m tiefe stand dann plötzlich ein ziemlich großer
Hammerhai ca. 20 m vor uns. Seit dem wird nicht mehr geknistert. Bei
Rocky Is. hatten dann auch einige aus unsere
Gruppe mehrere Delfin Begegnungen beim tauchen. Ich leider nur beim
Schnorcheln.
Auf der Rückfahrt von Marsa Alam nach
Hurghada machten wir dann halt im Aphrodite-Diving,
wo Ulrike schon auf uns wartete. Danke an dieser Stelle für das nicht
erwartete tolle Essen. Nach einer letzten Shisha
in Hurghada ging es dann ab zum Flughafen. |
![]() Wenn schon kein Longi dann wenigstens eine Nacktschnecke |
Fazit:
Vollcharter ist bei weitem die bessere Lösung, allerdings nur, wenn es die
„richtigen“ Leute sind.
Und nebenbei ist es auch noch Preiswerter.
Bei meiner nächsten Vollcharter (natürlich wieder auf der Vita2) werde ich
allerdings nur noch
die Riffe: Daedalus Reef
– Rocky- & Zabargad
Islands wählen. Die Riffe sind wunderschön und
bei schlechtem Wetter liegt man trotzdem ruhig im Wasser.
10 Tage Safari ist auch die ideale Lösung, da kann man auch schon mal einen
Tauchgang
ausfallen lassen und man ist den anderen Booten (die nur eine Woche fahren)
immer voraus.
Nach 22 Jahren Tauchreisen, war dieser Urlaub bei weitem das Beste!!
Mehr geht nicht!!!
Einfach mal bei Art of Active
anrufen und sich selber einen Eindruck verschaffen.
Das einzige was ich wirklich bemängeln kann:
Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diesen rundherum super gelungenen
Urlaub bedanken.
Besonders bei Petra Mandel und ihrem Team von Art of
Active.
![]() Tauchmaskenfalterfische Lieben Gruß Gerd |